Ulm liegt auf 479 Metern Höhe, wo die Donau auf die Iller trifft – ein geologischer Knotenpunkt aus quartären Kiesen, Auelehmen und darunter anstehendem Molassefels. Bei knapp 130.000 Einwohnern und aktuellen Großprojekten wie der Neugestaltung des Bahnhofsviertels reicht eine einfache Baugrubenansprache nicht aus. Wir bestimmen im Labor die gesamte Kornverteilungskurve: vom Grobkorn per Siebung bis in den Feinstkornbereich mit dem Aräometer nach DIN EN ISO 17892-4. Gerade wenn Tragschichten unter Auelehm vermutet werden oder der Verdichtungsgrad eines Dammmaterials nachzuweisen ist, liefern unsere Sieblinien die belastbare Basis für die weitere erdstatische Berechnung und die Wahl des Proctor-Versuche-Referenzverfahrens.
Eine vollständige Sieblinie aus Siebung und Hydrometer ist die unverzichtbare Grundlage jeder Frostsicherheits- und Filterstabilitätsbewertung.
